Die kurze Antwort
SEO kostet so viel wie die Arbeit, die dahintersteckt. Für einen lokalen Betrieb mit überschaubarer Konkurrenz reicht oft eine einmalige Grundoptimierung und danach wenig laufender Aufwand. Wer in einer Großstadt oder einer umkämpften Branche nach vorn will, braucht eine laufende Betreuung über Monate.
Wichtiger als der Preis ist die Frage: Was genau wird jeden Monat gemacht, und woran sehen Sie, dass es wirkt?
Übliche Preise im Überblick
Die folgenden Spannen sind eine grobe Orientierung, wie sie am Markt in Deutschland üblich sind. Sie ersetzen kein Angebot, helfen aber bei der Einordnung.
| Leistung | Typische Kosten | Was Sie bekommen |
|---|---|---|
| SEO-Check / Erstanalyse | oft kostenlos bis einige hundert Euro | Überblick über die größten Baustellen |
| Ausführliches SEO-Audit | ca. 500–2.500 € einmalig | Vollständige Prüfung mit Maßnahmenplan |
| Einmalige Grundoptimierung | ca. 800–3.000 € einmalig | Technik, Texte, Daten und Google-Profil auf Stand |
| Laufende Betreuung lokal | ca. 300–1.000 € pro Monat | Inhalte, Profil-Pflege, Messung, Bericht |
| Laufende Betreuung überregional | ab ca. 1.000 € bis mehrere tausend Euro pro Monat | Umfangreiche Inhalte, Linkaufbau, mehrere Märkte |
Abgerechnet wird entweder als Festpreis pro Paket, als Monatspauschale oder nach Stunden. Stundensätze liegen bei SEO-Fachleuten häufig zwischen etwa 80 und 150 Euro.
Wovon die Kosten abhängen
- Konkurrenz: „Zahnarzt Frankfurt“ ist ein anderes Kaliber als „Fliesenleger Groß-Gerau“.
- Zustand der Website: Eine langsame, veraltete Seite braucht erst eine solide Grundlage.
- Anzahl der Leistungen und Orte: Jede wichtige Leistung und jeder Ort braucht eigene, gute Inhalte.
- Ziel: lokal in der Karte auftauchen oder bundesweit zu Fachbegriffen ranken?
- Eigenleistung: Wer selbst Fotos, Bewertungen und Texte beisteuert, spart Kosten.
Woran Sie unseriöse Angebote erkennen
- Platz-1-Garantie: Niemand kann Google-Platzierungen garantieren. Wer das verspricht, sagt nicht die Wahrheit.
- Billig-Pakete mit „hunderten Backlinks“: Gekaufte Links aus Linkfarmen können Ihrer Seite schaden.
- Keine Transparenz: Sie zahlen jeden Monat, erfahren aber nicht, was gemacht wurde.
- Lange Knebelverträge: Gute Arbeit überzeugt auch ohne Mindestlaufzeit von zwei Jahren.
- Anrufe aus dem Nichts: „Ihr Google-Eintrag wird gelöscht“ ist eine bekannte Masche.
Lohnt sich SEO für kleine Betriebe?
Meist ja. Rechnen Sie einfach: Wie viel ist ein neuer Kunde für Sie wert, und wie viele zusätzliche Anfragen im Monat bräuchte es, damit sich die Investition trägt? Bei vielen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben reichen dafür wenige Aufträge. Anders als bei Werbung bleibt die Sichtbarkeit auch dann, wenn Sie nicht mehr zahlen.
Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie auf unserer Seite SEO-Optimierung.
Häufige Fragen
Was kostet SEO im Monat?
Für lokale Betriebe sind etwa 300 bis 1.000 Euro im Monat üblich, für überregionale Projekte deutlich mehr. Oft reicht auch eine einmalige Grundoptimierung mit wenig laufendem Aufwand.
Kann ich SEO selbst machen?
Teilweise ja: Google-Unternehmensprofil pflegen, Bewertungen sammeln und gute Texte schreiben können Sie selbst. Für Technik, strukturierte Daten und eine Strategie lohnt sich meist fachliche Hilfe.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse?
Technische Verbesserungen wirken oft innerhalb weniger Wochen, deutliche Verschiebungen bei Platzierungen brauchen meist einige Monate.
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