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Website für Handwerker: 10 Tipps.

Volle Auftragsbücher heute heißen nicht volle Auftragsbücher morgen. Eine gute Handwerker-Website holt die richtigen Aufträge, entlastet das Telefon und hilft bei der Suche nach Fachkräften. Diese zehn Punkte machen den Unterschied.

Von Niklas Klepper, NK Webdesign · · 3 Min. Lesezeit

10 Tipps für eine verkaufsstarke Handwerker-Website

  1. Eine Seite pro Leistung: „Badsanierung“, „Heizungstausch“, „Dachfenster“: Jede wichtige Leistung bekommt eine eigene Unterseite. So werden Sie für genau diese Suchen gefunden.
  2. Einzugsgebiet nennen: Schreiben Sie, in welchen Orten Sie arbeiten. Kunden suchen fast immer mit Ortsnamen.
  3. Telefon mit einem Tipp: Auf dem Handy muss der Anruf-Knopf sofort sichtbar sein.
  4. Echte Fotos: Vorher-nachher-Bilder Ihrer Arbeit, Ihr Team und Ihre Fahrzeuge überzeugen mehr als jedes Stockfoto.
  5. Referenzen und Bewertungen: Zeigen Sie abgeschlossene Projekte und verweisen Sie auf Ihre Google-Bewertungen.
  6. Klarer Ablauf: Erklären Sie in wenigen Schritten, wie ein Auftrag bei Ihnen abläuft, vom Anruf bis zur Abnahme.
  7. Einfache Anfrage: Ein kurzes Formular mit Möglichkeit zum Foto-Upload spart Ihnen Rückfragen und Besichtigungen.
  8. Schnelle Ladezeit: Wer auf der Baustelle oder unterwegs sucht, wartet nicht. Jede Sekunde kostet Anfragen.
  9. Karriereseite: Fachkräfte schauen sich Ihre Website an, bevor sie sich bewerben. Zeigen Sie, wie es sich bei Ihnen arbeitet.
  10. Google-Unternehmensprofil verknüpfen: Website und Unternehmensprofil sollten dieselben Daten zeigen und aufeinander verweisen.

Welche Seiten eine Handwerker-Website braucht

  • Startseite: Wer Sie sind, was Sie machen, wo Sie arbeiten, und der Weg zur Anfrage.
  • Leistungsseiten: je eine Seite pro Kernleistung, mit Fotos, Ablauf und häufigen Fragen.
  • Referenzen: abgeschlossene Projekte, gern mit Ort und kurzer Beschreibung.
  • Über uns: Team, Geschichte, Meisterbetrieb, Ausbildung.
  • Karriere: offene Stellen und Ausbildungsplätze.
  • Kontakt: Telefon, Formular, Adresse und Einzugsgebiet.
  • Impressum und Datenschutz: Pflicht für jede geschäftliche Website.

Beispiel: So ist eine gute Leistungsseite aufgebaut

Am Beispiel „Badsanierung“ eines Sanitärbetriebs:

  1. Überschrift mit Leistung und Ort: „Badsanierung in Groß-Gerau und Umgebung“.
  2. Kurzer Einstieg: Für wen ist die Leistung, was ist das Ergebnis, wie schnell geht es?
  3. Vorher-nachher-Fotos aus echten Projekten.
  4. Ablauf in Schritten: Beratung vor Ort, Angebot, Umsetzung, Abnahme.
  5. Häufige Fragen: Dauer, Dreck, barrierefreies Bad, Förderung.
  6. Klarer nächster Schritt: Anrufen oder Anfrage mit Foto senden.

Fachkräfte über die Website gewinnen

Gute Leute sind im Handwerk knapp. Bewerber schauen sich Ihre Website an, bevor sie sich melden. Eine eigene Karriereseite zeigt, warum es sich lohnt, bei Ihnen zu arbeiten: Team, Fahrzeuge, Werkzeug, Weiterbildung, Arbeitszeiten. Machen Sie die Bewerbung so einfach wie möglich, etwa per kurzem Formular oder Nachricht, ohne Anschreiben-Pflicht. Offene Stellen lassen sich zudem so auszeichnen, dass Google sie in der Jobsuche anzeigen kann.

Rechtliches für Handwerker-Websites

Jede geschäftliche Website braucht ein vollständiges Impressum und eine passende Datenschutzerklärung. Für zulassungspflichtige Handwerke gehören in der Regel auch Angaben zur zuständigen Handwerkskammer und zur Eintragung in die Handwerksrolle ins Impressum. Lassen Sie Ihre Rechtstexte im Zweifel fachkundig prüfen, und achten Sie darauf, dass Karten, Videos und Schriften datenschutzfreundlich eingebunden sind.

Bei Google vor der Konkurrenz

Für Handwerker entscheidet die lokale Suche. Wer bei „Leistung + Ort“ oben steht, bekommt die Anrufe. Dafür braucht es eine schnelle Website mit eigenen Leistungsseiten, klaren Ortsangaben und sauberen Daten für Google, kombiniert mit einem gepflegten Unternehmensprofil und echten Bewertungen.

Was eine solche Website kostet, lesen Sie im Ratgeber Was kostet eine Website?.

Häufige Fragen

Braucht ein Handwerksbetrieb überhaupt eine Website?

Ja. Auch bei vollen Auftragsbüchern hilft die Website, die passenden Aufträge zu bekommen, Rückfragen zu sparen und Fachkräfte zu gewinnen. Kunden prüfen Betriebe heute fast immer online, bevor sie anrufen.

Was kostet eine Website für Handwerker?

Das hängt vor allem von der Zahl der Leistungsseiten und Funktionen ab. Bei NK bekommen Sie nach einem kostenlosen Erstgespräch ein Festpreis-Angebot.

Reicht ein Eintrag bei Google oder in Verzeichnissen?

Einträge helfen, ersetzen aber keine eigene Website. Erst dort können Sie Leistungen, Referenzen und Ihren Ablauf ausführlich zeigen.

Weiterlesen: Was kostet eine Website? · Website erstellen lassen: der Ablauf · Google-Unternehmensprofil erstellen · Website-Relaunch ohne Google-Verlust · Barrierefreie Website und BFSG · Local SEO: Checkliste · Website schneller machen

nächster schritt_

Mehr passende Aufträge. Weniger Telefon-Pingpong.

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