Die kurze Antwort
Eine Website kostet so viel, wie sie können muss. Eine einfache Seite aus dem Baukasten bekommen Sie für einen kleinen Monatsbeitrag, eine individuell gestaltete Firmen-Website mit mehreren Unterseiten kostet einmalig einen vierstelligen Betrag, und große Auftritte mit Buchung, Schnittstellen oder Shop liegen schnell darüber.
Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern was die Website für Ihren Betrieb leistet: Bringt sie Anfragen, wird sie bei Google gefunden, und gehört sie am Ende Ihnen?
Baukasten, Freelancer oder Agentur im Vergleich
Die folgenden Spannen sind eine grobe Orientierung, wie sie am Markt in Deutschland üblich sind. Sie ersetzen kein Angebot, helfen aber bei der Einordnung.
| Weg | Typische Kosten | Geeignet für |
|---|---|---|
| Baukasten (z. B. Wix, Jimdo, IONOS) | ca. 0–50 € pro Monat, dazu Ihre eigene Zeit | Erste Präsenz, sehr kleines Budget, viel Eigenleistung |
| Freelancer oder kleines Studio | ca. 1.500–6.000 € einmalig | Firmen-Website mit mehreren Unterseiten, persönliche Betreuung |
| Größere Agentur | ab ca. 8.000 € bis weit fünfstellig | Große Projekte, viele Beteiligte, umfangreiche Funktionen |
Wichtig: Beim Baukasten zahlen Sie dauerhaft Miete, und die Seite lässt sich meist nicht mitnehmen. Bei einer individuellen Website zahlen Sie einmal für die Erstellung, danach nur Domain, Hosting und auf Wunsch Pflege.
Wovon der Preis abhängt
Diese Punkte bestimmen den Aufwand und damit den Preis am stärksten:
- Anzahl der Unterseiten: Eine einzelne Seite ist schneller gebaut als ein Auftritt mit eigenen Seiten für jede Leistung. Dafür werden mehrere Unterseiten bei Google deutlich besser gefunden.
- Gestaltung: Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein eigenständiges Design aus Ihrer Marke heraus.
- Texte und Bilder: Liefern Sie alles selbst, oder sollen Texte geschrieben und Fotos organisiert werden?
- Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Routenplaner, Mehrsprachigkeit, Kundenbereich oder Anbindung an Ihre Software erhöhen den Aufwand.
- Suchmaschinenoptimierung: Saubere Struktur, Seitentitel, strukturierte Daten und Ladezeit sollten zum Grundpaket gehören, nicht zum Aufpreis.
- Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und ein datenschutzfreundlicher Umgang mit Karten, Schriften und Formularen.
Kosten nach Art der Website
Statt nach Anbieter lohnt der Blick auf das, was Ihre Website können muss:
Onepager: eine Seite für alles
Eine einzelne, lange Seite mit Leistungen, Kontakt und den wichtigsten Infos. Gut für den Start oder sehr kleine Angebote, aber begrenzt bei Google: Mit nur einer Seite können Sie kaum für mehrere Leistungen gleichzeitig gefunden werden.
Firmen-Website mit Unterseiten
Der Normalfall für die meisten Betriebe: Startseite, je eine Seite pro Kernleistung, Über uns, Referenzen, Kontakt, Impressum und Datenschutz. Jede Leistungsseite ist eine eigene Chance, bei Google gefunden zu werden. Der Aufwand steigt mit der Zahl der Seiten und der Texte.
Website mit Funktionen
Terminbuchung, Anfragestrecke mit Preisrechner, Mehrsprachigkeit, Kundenbereich oder Anbindung an Ihre Software. Hier entscheidet die Funktion über den Preis, nicht die Gestaltung. Ein Beispiel ist der Routenplaner mit sofortiger Festpreis-Berechnung, den wir für einen Chauffeurdienst gebaut haben.
Online-Shop
Shops sind ein eigenes Thema: Produktdaten, Zahlungsarten, Versand, Rechtstexte und laufende Pflege machen sie deutlich aufwendiger als eine Firmen-Website.
Versteckte Kosten, die viele übersehen
Der Angebotspreis ist nicht immer der Endpreis. Fragen Sie nach diesen Posten:
- Lizenzen: Kostenpflichtige Themes, Plugins oder Schriften verlangen oft jährliche Gebühren.
- Bildrechte: Fotos aus dem Internet ohne Lizenz können teure Abmahnungen nach sich ziehen.
- Texte: Wer schreibt die Inhalte? Gute Texte sind Arbeit, und sie entscheiden über Anfragen und Google-Platzierungen.
- Rechtstexte: Impressum und Datenschutzerklärung müssen zu Ihrer Website passen, etwa wenn Karten, Videos oder Formulare eingebunden sind.
- Wartung: Systeme mit vielen Erweiterungen brauchen regelmäßige Updates, sonst entstehen Sicherheitslücken.
- Umzug und Änderungen: Was kostet es, wenn Sie später etwas ändern oder den Anbieter wechseln möchten?
Kosten sparen, ohne an der falschen Stelle zu sparen
- Inhalte vorbereiten: Wer weiß, welche Leistungen er zeigen will, und eigene Fotos mitbringt, spart Abstimmungsrunden.
- Mit dem Kern starten: Erst die wichtigsten Seiten, dann in Etappen ausbauen. So ist die Website früh online und bringt Anfragen.
- Schlank bauen lassen: Weniger Erweiterungen bedeuten weniger Wartung und weniger laufende Kosten.
- Nicht bei Google sparen: Eine Website, die niemand findet, ist am Ende die teuerste.
Selbst machen oder machen lassen?
Ein Baukasten ist sinnvoll, wenn Sie wenig Budget, aber viel Zeit haben und die Website vor allem als Visitenkarte dienen soll. Sobald die Website Anfragen bringen, bei Google gefunden werden und zu Ihrer Marke passen soll, lohnt sich ein Profi: Sie sparen Zeit, vermeiden rechtliche Fehler und bekommen einen Auftritt, der für Ihren Betrieb arbeitet.
Laufende Kosten pro Monat und Jahr
Auch nach dem Start fallen Kosten an. Rechnen Sie grob mit diesen Posten:
- Domain: meist nur wenige Euro im Monat.
- Hosting: je nach Anbieter und Paket meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat.
- E-Mail-Postfächer: oft im Hosting enthalten.
- Pflege und Änderungen: optional, als Paket oder nach Aufwand.
Eine schlank gebaute Website ohne viele Erweiterungen spart hier dauerhaft: weniger Updates, weniger Sicherheitslücken, weniger Wartung.
So erkennen Sie ein faires Angebot
Achten Sie beim Vergleich von Angeboten auf diese Punkte:
- Festpreis statt offener Stunden: Sie sollten vorher wissen, was die Website kostet.
- Klarer Leistungsumfang: Wie viele Seiten, welche Funktionen, wer liefert Texte und Bilder?
- Eigentum: Gehören Domain, Inhalte und Code am Ende Ihnen?
- Google inklusive: Sind Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten und Ladezeit Teil des Pakets?
- Handy zuerst: Die meisten Besucher kommen vom Smartphone. Lassen Sie sich Referenzen auf dem Handy zeigen.
- Echte Referenzen: Live-Seiten echter Betriebe sagen mehr als jedes Versprechen.
Lohnt sich eine professionelle Website?
Eine einfache Rechnung hilft: Wenn Ihre Website im Monat nur einen zusätzlichen Auftrag bringt, wie lange dauert es, bis sie sich bezahlt gemacht hat? Für die meisten Betriebe ist eine gute Website kein Kostenpunkt, sondern der günstigste Vertriebsmitarbeiter, der rund um die Uhr arbeitet.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen unsere Referenzen, etwa der Chauffeurdienst MR Chauffeur-Service mit Routenplaner und sofortiger Festpreis-Berechnung.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?
Bei Freelancern und kleinen Studios liegen einfache Firmen-Websites häufig im niedrigen vierstelligen Bereich, je nach Umfang, Gestaltung und Texten. Ein Baukasten ist günstiger, kostet aber dauerhaft Miete und viel eigene Zeit.
Was kostet eine Website im Monat?
Für Domain und Hosting fallen meist nur wenige bis einige Euro pro Monat an. Dazu kommt optional Pflege. Baukästen berechnen dagegen eine monatliche Gebühr, solange die Seite online ist.
Ist eine Website aus dem Baukasten günstiger?
Auf den ersten Blick ja. Über die Jahre summieren sich die Gebühren aber, die Gestaltung bleibt austauschbar und die Seite lässt sich oft nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen.
Was kostet eine Website bei NK Webdesign?
Nach einem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie ein Festpreis-Angebot, das genau zu Ihrem Umfang passt. Drei typische Pakete finden Sie auf der Seite Webdesign.
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