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Einen guten Webdesigner finden.

Webdesigner gibt es viele, und von außen sehen die Angebote ähnlich aus. Mit diesen Prüfpunkten erkennen Sie schnell, wer zu Ihrem Betrieb passt und bei wem Sie vorsichtig sein sollten.

Von Niklas Klepper, NK Webdesign · · 3 Min. Lesezeit

Wo Sie suchen sollten

  • Empfehlungen: Fragen Sie Betriebe, deren Website Ihnen gefällt, wer sie gebaut hat. Oft steht es auch unten im Impressum oder Fußbereich.
  • Google und Google Maps: Suchen Sie nach „Webdesign“ und Ihrem Ort. Lesen Sie die Bewertungen, nicht nur die Sterne.
  • Regional oder überregional: Ein Anbieter aus der Nähe kann zu einem Termin vorbeikommen und kennt den regionalen Markt. Zwingend ist das nicht, wichtiger ist ein fester Ansprechpartner.

Die wichtigsten Prüfpunkte

  1. Echte Referenzen, live: Lassen Sie sich Websites echter Betriebe zeigen, die online sind. Öffnen Sie sie auf dem Handy.
  2. Festpreis: Sie sollten vor dem Start wissen, was die Website kostet und was enthalten ist.
  3. Eigentum: Klären Sie schriftlich, dass Domain, Inhalte und Code am Ende Ihnen gehören.
  4. Google inklusive: Seitentitel, Beschreibungen, saubere Überschriften, strukturierte Daten und Ladezeit gehören zum Handwerk, nicht zum Aufpreis.
  5. Handy zuerst: Die meisten Besucher kommen vom Smartphone. Fragen Sie, wie die Seite dort aussieht und wie schnell sie lädt.
  6. Datenschutz: Schriften, Karten und Videos sollten so eingebunden werden, dass nicht ungefragt Daten an fremde Server gehen.
  7. Fester Ansprechpartner: Wer betreut Sie nach dem Start, und wie schnell bekommen Sie Antworten?
  8. Klare Abläufe: Ein guter Anbieter erklärt Ihnen vorher, welche Schritte kommen und was er von Ihnen braucht.

So prüfen Sie Referenzen selbst

Sie müssen kein Technikprofi sein, um eine Referenz einzuschätzen:

  • Öffnen Sie die Seite auf dem Handy: Ist die Telefonnummer mit einem Tipp anrufbar? Ist der Text gut lesbar?
  • Prüfen Sie die Ladezeit kostenlos mit PageSpeed Insights von Google.
  • Suchen Sie bei Google nach der Leistung und dem Ort des Referenzkunden. Taucht die Seite auf?
  • Schauen Sie, ob die Seite noch gepflegt wird, etwa an aktuellen Inhalten.

Warnsignale

  • Garantierte Platz-1-Versprechen: Niemand kann Platzierungen bei Google oder Empfehlungen durch KI-Systeme garantieren.
  • Lange Mietverträge ohne Ausstieg: Wenn die Website nach Vertragsende verschwindet, haben Sie lange gezahlt und nichts in der Hand.
  • Keine echten Referenzen: nur Entwürfe, nur Vorlagen oder Logos ohne verlinkte Projekte.
  • Unklarer Umfang: Wenn nicht feststeht, wie viele Seiten, welche Texte und welche Funktionen enthalten sind, wird es später teuer.
  • Kein Impressum: Wer selbst keine vollständigen Pflichtangaben hat, wird bei Ihrer Website kaum genauer sein.

Fragen für das erste Gespräch

  1. Welche Websites haben Sie für Betriebe wie meinen gebaut?
  2. Was genau ist im Festpreis enthalten, und was kostet extra?
  3. Wem gehören Domain, Inhalte und Code nach dem Projekt?
  4. Wie sorgen Sie dafür, dass die Seite bei Google gefunden wird?
  5. Wer schreibt die Texte, und woher kommen die Bilder?
  6. Was passiert nach dem Start, wenn ich etwas ändern möchte?

Freelancer, kleines Studio oder große Agentur?

Große Agenturen haben viele Spezialisten, aber auch mehr Abstimmung und höhere Preise. Freelancer und kleine Studios sind persönlicher und oft schneller, dafür hängt mehr an einzelnen Personen. Für die meisten kleinen und mittleren Betriebe zählt am Ende, ob Ergebnis, Preis und Ansprechpartner passen, nicht die Größe des Anbieters.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich einen seriösen Webdesigner?

An echten, live erreichbaren Referenzen, einem klaren Festpreis mit beschriebenem Umfang, einem vollständigen Impressum und der Zusage, dass Domain, Inhalte und Code Ihnen gehören.

Muss mein Webdesigner aus meiner Region kommen?

Nicht zwingend. Ein Anbieter aus der Nähe kann aber zu Terminen vorbeikommen und kennt den regionalen Markt, was bei lokaler Suchmaschinenoptimierung hilft.

Kann ein Webdesigner Platz 1 bei Google garantieren?

Nein. Google entscheidet selbst über Platzierungen. Ein guter Webdesigner schafft die technischen und inhaltlichen Grundlagen und erklärt ehrlich, was realistisch ist.

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